
Geschnitten und verpackt liegt im Trend: Fleisch- und Wurstwaren werden immer mehr aus dem Selbstbedienungsregal gekauft. Frische, hohe Qualität, guter Geschmack und einfaches Handling beeinflussen auch bei abgepackten Produkten das Kaufverhalten. Auch Aussehen und Farbe sind wesentliche Faktoren für KonsumentInnen, sich für ein Produkt zu entscheiden – sind diese doch Indikatoren für die Frische der Ware.
Vor diesem Hintergrund haben der Lebensmittel Cluster Niederösterreich von ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (ofi) im September 2010 ein internationales Collective Research Projekt gestartet.
Das dreijährige Cornet-Projekt „CureColour“ untersucht, wie Verfärbungen bei Wurstprodukten künftig vermieden werden können. Dabei werden die Einflussfaktoren auf die Vergrauung von Wurstprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette betrachtet: Tierfütterung, Schlachter-Nachbehandlung, Verarbeitung und Rezepturen, Lichteinflüsse, Verpackungen, Lager- und Distributionsbedingungen etc. Von den Ergebnissen aus „CureColour“, an dem sich neben deutschen und slowenischen Forschungspartnern auch 14 österreichische Betriebe beteiligen, wird die gesamte Lebensmittel- und Verpackungsindustrie profitieren.
Kontakt:
Dr. Michael Washüttl
Abteilungsleiter Verpackungen, ofi
Tel.: +43 1 798 16 01 - 960
Mail: michael.washuettl@ofi.at
www.ofi.at
Beteiligte ACR-Institute:
Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik (ofi)