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Das ÖTI praktiziert, wo andere immer noch diskutieren – Gender-Mainstreaming

Gerhard Saleschak, Mitarbeiter des ÖTI

Nachdem das ÖTI – Institut für Ökologie, Technik und Innovation  2005 den ersten Preis „Frauen- und Familienfreundlichster Betrieb“ im Non-Profit Bereich gewinnen hat können, nun ein erneuter Beweis für die Anstrengung des ÖTI bzgl. Gender- Maßnahmen in ihrer Arbeits- und Unternehmerkultur. Das ÖTI ist im Gender Booklet 2008 der FEMtech – einer Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen von fForte – mit einem Kollegen vertreten - Hrn. Dipl.(HTL)Ing. Saleschak.

Herr Saleschak reduzierte seine Arbeitszeit auf 17 Wochenstunden um die Betreuung seiner Tochter an 3 Tagen der Woche zu übernehmen. Dadurch konnte seine Frau weiterhin im Berufsleben bleiben und andererseits war es Herrn Saleschak dadurch möglich die Entwicklung seines Kindes hautnah und tagtäglich mit zu erleben. Er sah seine Teilzeitkarenz als Kompetenzgewinn für seine Arbeit und die strikte Trennung, den Stress der Arbeit nicht bis nach Hause mitzunehmen, brachte einen Gewinn in der eigenen Lebensqualität - Stichwort Work-Life Balance. Zum Abschluss ist es auch wichtig zu sagen, dass seine Teilzeitkarenz absolut keinen beruflichen Nachteil für Hr. Saleschak gebracht hat.

Microscopy Conference 2009

Vom 30. August bis zum 4. September kamen in Graz rund 1000 Experten für Mikroskopie und die weltweit wichtigsten Mikroskop-Hersteller zur größten europäischen und international zweitgrößten Mikroskopie-Konferenz dieses Jahres zusammen. Die „Microscopy Conference 2009“ wurde vom Zentrum für Elektronenmikroskopie Graz in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Graz organisiert.

Der Tagungsort Graz ist kein Zufall: Am Institut arbeiten führende Forscher im Bereich der Elektronenmikroskopie, die sich mit Einblicken in die kleinsten Strukturen von Objekten, oft bloß Millionstel Millimeter groß, beschäftigen. Die für Forschung und Entwicklung so wichtige Methode der Elektronenmikroskopie verändert mit dem Eindringen in Mikro- und Nanowelten das Alltagsleben enorm. So können mit der Mikroskopie beispielsweise Materialfehler leichter aufgespürt werden, Viren und Bakterien gründlicher erforscht und Chips in Computern optimiert werden.

Geballte Kompetenz an der HFA

An der Holzforschung Austria befasst sich seit dem 1. September ein Kompetenzzentren im Rahmen des COMET-Programms mit der Bewertung von Rund- und Schnittholz und mit Fragen des Wohnkomforts in modernen Holzhäusern.

Im Rahmen des aktuellen FFG-Förderprogramms COMET (Competence Centres for Excellent Technologies) startet an der Holzforschung Austria (HFA) ein Kompetenzzentrum, in dem neben der HFA drei wissenschaftliche Partner sowie zehn Unternehmen und zwei Verbände zusammenarbeiten. Unter dem Titel „Timber in Material, Building and Environmental Research“ (HFA-TiMBER), werden in zwei Bereichen, mit insgesamt fünf Forschungsprojekten, neue Lösungen im Bereich Qualitätsbeurteilung und Wohnkomfort erarbeitet.

Materialbewertung

Der Bereich Scanning & Processing fokussiert sich auf die Entwicklung von neuartigen Methoden zur Qualitätsbeurteilung von Rund- und Schnittholz. Dabei werden bildgebende Verfahren entwickelt, die eine wesentlich detailliertere Qualitätsansprache jedes zur Produktion verwendeten Rundholzes ermöglichen. Außerdem werden die Forschungen zum Einsatz der Mikrowellendurchstrahlung, die im Rahmen des COMET-Vorläufers Kind Holztechnologie erarbeitet wurden, weitergeführt und in einem praxistauglichen Prototyp getestet.

Wohnkomfort

Unter dem Titel Building & Living beschäftigt sich HFA-TiMBER auch mit aktuellen Fragen im Bereich Bauen und Wohnkomfort. Moderne Holzhäuser verwenden für den Innenausbau oftmals eine Vielzahl unterschiedlicher Holzwerkstoffe. Ein Forschungsprojekt befasst sich daher gezielt mit der Frage, wie sich die bekannten Einzelemissionen im Zusammenspiel verhalten und welche Maßnahmen die Anreicherung von unerwünschten Stoffen vermindern oder unterbinden können. Um den Wohnkomfort weiter zu steigern, befasst sich ein weiteres Projekt mit Möglichkeiten, auch bei hochgedämmten Holzhäusern mit Passivhausstandard, die sommerliche Überwärmung durch den Einsatz unterschiedlicher Dämmmaterialien so gering wie möglich zu halten.

Ansprechpartner

Dipl.-Forstw. Peter Linsenmann
p.linsenmann@holzforschung.at
Tel.: +43/1/798 26 23-51