
Wirtschaftsforschung am Puls der Zeit - Sascha Ruhland, KMFA
„Anhaltende Leidenschaft für die Disziplin und die entsprechenden Fragestellungen – diese Fähigkeiten sollte sich jeder/jede Wissenschaftler/in bewahren“, so Sascha Ruhland von der KMU FORSCHUNG AUSTRIA (KMFA). Seit über drei Jahren ist Ruhland als Projektleiter in der KMFA tätig. In einem interdisziplinären Team aus bis zu sieben Wirtschafts- und SozialwissenschaftlerInnen konzipiert und managt der 35-jährige Forschungsprojekte im Bereich Innovation & Technologie. Die Auftraggeber kommen vor allem aus dem öffentlichen Bereich: EU-Kommission, Bundesministerien Wirtschaftskammern sowie Fachverbände.
Der Weg in die Wirtschaftsforschung verlief für Sascha Ruhland über Umwege. Der gebürtige Deutsche aus Magdeburg absolvierte zuerst eine Ausbildung zum Verlagskaufmann, bevor er sich zum Studium der Politik, Film- und Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Schiller Universität in Jena entschloss. Durch die Projektarbeit am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre kam Ruhland erstmals mit nationalen und internationalen Forschungsprojekten in Berührung – und blieb dabei.
Nach seinem Uniabschluss war Ruhland drei Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe tätig. Der Wunsch nach beruflicher Veränderung führte ihn schließlich 2008 nach Wien. Den Umzug habe er keine Sekunde bereut. Wien habe es ihm sehr leicht gemacht, sich heimisch zu fühlen.
Ruhlands Forschungstätigkeit ist am Puls der Zeit: forschungsintensive KMU, europäische und nationale FTI-Politik, Wissenstransfer in der Nanotechnologie oder der Aufbau eines KMU-zentrierten Technologie-Foresight Instruments innerhalb der ACR. Berufliche Highlights gibt es immer wieder – wenn Empfehlungen aus KMFA-Studien und Evaluationen von Politik und Interessenvertretungen sichtbar umgesetzt werden.
KMU FORSCHUNG AUSTRIA (KMFA), www.kmuforschung.ac.at