
Jede Woche eine neue Sorte Weckerl, Stangerl oder Kipferl – das können viele kleine Bäckereien nicht leisten. Von begleitenden Marketingmaßnahmen ganz abgesehen. Als zentraler Forschungspartner der Branche setzt die Versuchsanstalt für Getreideverarbeitung (VFG) auf Innovationen, um einzelne
Betriebe wieder konkurrenzfähig zu machen.
Das COIN Projekt VFG-FEIBA (Juni 2010 bis Juni 2014) nimmt die gesamte Wertschöpfungskette vom Getreidekorn bis zum Mehl und Brot unter die Lupe und stattet die Betriebe mit dem notwendigen Wissen aus. Die Individualität der Bäckereibetriebe soll somit gefördert werden: Gelingen ihnen neue
Produkte, können sich die Betriebe mit Qualität und Vielfalt im Wettbewerb behaupten.
Mit zunehmender Konzentration und wachsenden Ansprüchen der KonsumentInnen steigt der Forschungsbedarf. Auch bei den Backwaren ist der Innovationsdruck hoch. Aus der Informationsplattform soll ein starkes virtuelles Backlabor entstehen, in dem in einem Netzwerk mit internationalen Partnern an neuen Produkten geforscht wird. Die Bedeutung eines Backlabors zeigte sich bereits im Rahmen der Salzreduktionskampagne der Bundesinnung Lebensmittelgewerbe: Auf welche Mindestmenge lässt sich das Salz im Gebäck/ Brot ohne Qualitätsverluste reduzieren? VFG-FEIBA ermittelte anhand der Teigrheologie einen Anteil von 1,5 % bezogen auf die Mehlmenge, ohne wesentliche Verarbeitungsnachteile.
Kontakt:
DI Christian Kummer/VFG
Tel.: +43 (1) 505 33 38-15
Mail: kummer@vfg.or.at
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