
An der Schnittstelle zu Industrie & Forschung - Peter Liepert, ofi
Als „klassischen“ Forscher sieht sich der promovierte Chemiker Peter Liepert nicht. Sein naturwissenschaftliches Studium ergänzte er früh mit betriebswirtschaftlichen Zusatzausbildungen. Der Leiter des Bereichs Oberflächentechnik und chemische Analytik am ofi bringt seine Expertise am liebsten in Projekten mit der Wirtschaft ein – als wissenschaftlicher Dienstleister. Nach dem Studium in Wien und Frankfurt startete der gebürtige Wiener in der F&E-Unit eines Druckereichemikalien-Betriebs. Weitere Erfahrungen sammelte Liepert als F&E-Leiter, Verkaufsleiter und später Geschäftsführer eines Chemiegroßhändlers. Vor rund zwei Jahren wechselte der heute 42-jährige ins ofi, wo er sich mit Material- und Schadensanalytik, Lifetime Prediction und Umweltsimulation, Korrosionsschutz, industrie-bezogener Forschung bei Lacken und Beschichtungen sowie in der Klebstoff- und Fügetechnik beschäftigt.
Seine Begeisterung für Chemie konnte Liepert auch mit seiner zweiten großen Passion, dem Schifahren, verbinden. Gemeinsam mit einem namhaften Schihersteller löste er eine klebetechnische Problemstellung und beschleunigte so den Herstellungsprozess um 100 Prozent.
Seit 2010 leitet der Vater einer Tochter auch den neuen, 3. Standort des ofi in Wiener Neustadt – mit dem Ziel, die Synergien mit den dort ansässigen Forschungspartnern auszubauen und enger mit der FH Wiener Neustadt in Ausbildung & Lehre zu kooperieren. Auch die ACR-Plattform „Multi-Materialverbindungen“ liegt dem Netzwerker Liepert am Herzen. In diesem Projekt vernetzten die ACR-Institute ZFE, ÖGI, SZA & ofi erfolgreich ihre Kompetenzen im Bereich Materialverbunde und Fügetechniken – zum Vorteil ihrer Kunden.