ACR-Kooperationspreise 2011 – marktreife Innovationen aus ganz Österreich

Was haben ein prozesssicheres Nebelpistolenrohr, ein absolut dichter Barrierekunststoffeimer und eine Superfolie mit Haifischschuppen-Effekt gemeinsam? Als erfolgreiche Produkt- bzw. Prozessinnovationen bescheren sie ihren Entwicklern – allesamt österreichische KMU – mehr Umsatz, Wettbewerbsfähigkeit und neue Marktsegmente. Gründe genug für die ACR, sie mit dem Kooperationspreis 2011 auszuzeichnen.

 

Das junge Grazer Unternehmen bionic surface technologies entwickelte gemeinsam mit dem ACR-Institut ZFE Graz eine Hightech-Folie, die den Reibungswiderstand von umströmten Körpern (Flugzeuge, Boote, Surfbretter, Windkraftwerke etc.) um bis zu 8 % verringert. Als bionische Inspiration diente die Haut des Haifischs. Diese Innovation eröffnet völlig neue Perspektiven für die Industrie. Im Herbst 2010 holte ein mit der Folie ausgestattetes Flugzeug den zweiten Platz beim Flugzeugrennen „Reno Air Race" in Nevada.

 

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Viele Erzeugnisse aus der Lebensmittel-, Lack- und Pharmaindustrie sind sauerstoffempfindlich. Für den optimalen Produktschutz und eine lange Haltbarkeit benötigen sie Verpackungen mit hohen Barriereeigenschaften, die die Aufnahme von Gasen verhindern. Bis dato stellten nur Verpackungen aus Glas und Metall diese hohe Sauerstoff-Barriere sicher. Dem Vorarlberger Kunststoffverarbeitungsspezialisten Theodor Fries GmbH ist es in Zusammenarbeit mit dem ACR-Institut ofi gelungen, einen Barrierekunststoffeimer mit sehr hoher Dichtheit zu entwickeln. Dank der Produktinnovation können erstmals Güter auch in großen Kunststoffgebinden qualitätsgerecht gelagert werden.

 

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Dichtheit unter sehr hohem Druck ist ein wesentliches Qualitätskriterium für Löschsystem-Produkte. Die oberösterreichische Metallgießerei METTEC GUSS und das ACR-Institut ÖGI entwickelten einen neuartigen Herstellungsprozesses für ein Nebelpistolenrohr der Firma Rosenbauer Löschsysteme. Dank dieser Prozessinnovation kann der komplexe Bauteil, der in der Hochdruck-Brandbekämpfung eingesetzt wird, so produziert werden, dass sich die Ausschussquote massiv reduziert -- und damit die verbundenen hohen Kosten für den Qualitätssicherungsaufwand.

 

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