Feste Biomasse besitzt von allen erneuerbaren Energiequellen kurzfristig das größte Potential und ist eine Alternative für zahlreiche stoffliche Anwendungen. Ein Haupthinderungsgrund für die Nutzung fester Biomasse ist die stark schwankende, oft für industrielle Verfahren nicht ausreichende Qualität von Rohstoffen und Zwischenprodukten.
Im Zuge des 5jährigen COIN Aufbau Projekts „BioUpgrade“ nehmen sich mit dem Österreichischen Forschungsinstitut für Chemie und Technik (ofi), der Holzforschung Austria (HFA) und dem Österreichischen Kachelofenverband gleich 3 ACR-Institute dieser Problematik an.
Führende EnergieversorgerInnen schätzen den Markt für „neue“ feste Brennstoffe (zb. torrefizierte Pellets) sehr groß ein, die Nachfrage ist bereits heute größer als das Angebot, die Qualität kann aber mangels fehlender Technik nicht erzeugt werden.
Ein zentraler Teil in BioUpgrade ist die Errichtung und der Betrieb eines Technikums für Biomasseveredelung. Aktuell befindet sich dieses in der Planungsphase und soll im Jahr 2012 in Betrieb genommen werden. Die „Bioenergie und Umwelttechnik“-Abteilung des ofi und der HFA sind seit mehr als 10 Jahren spezialisiert auf F&E und Prüfdienstleistungen. Durch die Verflechtung des Know-hows beider Institute entstehen zahlreiche Synergien im Prüf- und Überwachungsbereich. Es werden wissenschaftliche, verfahrenstechnische und messtechnische Voraussetzungen geschaffen um den KundInnen umfassenden FEI-Service zur Produktion von hochwertigen, kompaktierten und in ihren chemischen und/oder physikalischen Eigenschaften verbesserte Biomasseprodukte zu bieten.
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